Freitag, Dezember 31, 2004

Die perfekte Welle...

Es war die perfekte Welle, aber es war nicht der perfekte Tag. Kein Wunder, dass dieses Stück zur Jahereswende 2004/2005 von einigen Radiosendern nicht mehr gespielt wird. Wie sangen schon die Rolling Stones 1994: "Truth ist stranger than fiction". (Album: Undercover, Title: Too Much Blood)

Warum nicht öfter?

Heute um 8:00 Uhr auf dem Weg zur Arbeit: kaum ein Auto, der große Firmenparkplatz völlig frei, kein weiterer Mensch im Gebäude, keine Anrufe... Genau der richtige Tag für Liegengebliebenes, Aufräumen, Wegschmeißen, Datensicherung, Recherche, Gedanken fomulieren. Warum ist nicht öfter im Jahr Silvester?

Donnerstag, Dezember 30, 2004

Schnurlos und rauschfrei...

... diese Überschrift in einem Newsletter macht sogar einen Ignoranten - aber immerhin audiophil belastet- wie mich neugierig. Also munter auf den Link geklickt. Doch schon beim Überfliegen wird schnell deutlich: das muss man nicht haben. Alleine die Information "...wenn auch das Niveau der Dynaudio-Boxen, die zum Klangvergleich dienten, nicht ganz erreicht wurde. Vor allem im Bassbereich ist das Gerät im Normalbetrieb etwas schwachbrüstig. " reicht für diese Feststellung. Und wenn man dann die ganze Konstruktion noch sieht...

Philips: Wer soll das kaufen?

Noch mal Glück gehabt?

Vor einiger Zeit hatte mir mein Hausarzt das Medikament Vioxx gegen starke Rückenschmerzen verschrieben, weil andere Mittel wirkungslos waren. Genau an dem Tag, als ich die Packung aufgebraucht hatte, las ich in der Zeitung, dass Vioxx wegen seiner Nebenwirkungen vom Markt genommen wurde. Ich war wahrscheinlich einer der letzten, die es überhaupt noch bekommen hatten. Meinem Hausarzt war das bei meinem nächsten Besuch auch hochgradig peinlich (immerhin...) und er sagte was von Vertrauensverlust auch für ihn...

Jetzt las ich bei Telepolis, dass Vioxx zu den ganz großen Pleiten der Pharmaindustrie gehört. Das war mir so gar nicht bewusst. Nun gut, ich will fair bleiben, geholfen hat Vioxx zwar nicht, aber ich lebe immerhin noch. Allerdings: ich hatte tatsächlich zu der Zeit einige Tage Probleme mit Nasenbluten, was sehr untypisch für mich ist. Noch mal Glück gehabt?

Zum Jahresende etwas Zynisches

Hier drei optimistische Statements für das neue Jahr ;-)
"Licht am Ende des Tunnels bedeutet, dass einem ein Zug entgegenkommt."
"Scheitern als Weg."
"Kommunikation? Wozu?"

Samstag, Oktober 16, 2004

Rauf und runter

"Bauchfrei" ist ja schon lange Mode und dagegen ist auch nichts zu sagen. Ich habe mich allerdings schon oft gefragt "Ist das denn nicht kalt?" Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass bauchfrei wirklich "comfortable" ist - außer vielleicht im Hochsommer und beim Triathlon. Selbst als Jungendlicher wäre mir das schnell zu kühl geworden. Fühlt denn die heutige Jugend anders? Frieren die nicht so schnell? Oder ist das körperliche Selbstverleugnung zugunsten des modischen Zeitgeistes? Ist das etwa schon Evolution?

Heute ist mir allerdings zum wiederholten Male aufgefallen, dass dafür der Bund der Unterwäsche schrittweise aus der Jeans nach oben rutscht. Eine Erscheinung, die zu "meiner Zeit" geradezu eine modische Todsünde war. Ist das ein neuer Modetrend? Oder ist es sonst einfach zu kalt...?

Die Welt zwischen den Ohren

Ich habe mir mal wieder ein wenig Musik-hören gegönnt, da passt für mich fast immer Peter Gabriel. Dabei bin ich wieder auf eine Stelle in seinem Song "Mercy Street" gestoßen, die mich schon immer musikalisch und inhaltlich fasziniert hat: "All of the buildings and all of the cars were once just a dream in somebodies head."

Das ist ja wirklich so. Alles, was wir so menschgemacht um uns herum sehen, das ist ja nicht schon immer so dort gewesen. Auch die einfachsten Sachen nicht. Selbst ein Faustkeil muss ja erst mal hergestellt werden. Und dazu muss er zuerst einmal in irgend einem Kopf "erträumt" worden sein. Und dann muss dieser "Traum", diese Idee aus dem Kopf heraus kommen und umgesetzt werden.

Wenn ich mir das so überlege, dann ist es doch erstaunlich, wie viele menschliche Ideen den Schritt vom Traum bis zum "Gebäude" oder zum "Auto" geschafft haben. Man muss es nur wollen und auf den Weg bringen. Aber entstehen "tut" die Welt zwischen den Ohren.

Dienstag, Oktober 05, 2004

Des Kaisers neue Kleider

Ich habe mal ein paar von den Layout-Templates ausprobiert. Interessant, wie stark die Optik auch die Einstellung zum Content verändern kann. Manche von den Layouts sind einfach gefälliger als andere. Der erste Eindruck zählt und beeinflusst auch das Vorurteil gegenüber dem Inhalt. Und obwohl ich den Krempel hier selber geschrieben habe, kann ich mich dieser Wirkung nicht erwehren. Keine neue Erkenntnis, aber doch immer wieder interessant und täglich immer wieder wichtig bei allen Formen der Kommunikation.

Samstag, Oktober 02, 2004

���Making tomorrow. Today.

Habe vorgestern einen sehr interessanten Vortrag gehört über die "Marke Deutschland". Dabei wurden u.a. kurze Videostatements von allen möglichen Leuten gezeigt. Neben den allgegenwärtigen Nörglern gab es auch die "Mutigen", die sagen: "Machen. Das klappt schon. Man muss es nur wollen." Und da höre ich doch heute mal wieder in meinen hochgeschätzten Peter Gabriel rein. Und da singt der doch tatsächlich "Making tomorrow. Today." Recht hat der Mann! Nur so geht es!

Sonntag, September 26, 2004

Nichts geht zur Zeit

Habe seit gut 6 Wochen ziemliche Rückenprobleme, die überwiegend "nur" lästig, manchmal hinderlich waren, jedenfalls im Alltag zu handeln waren, außerdem mit der Tendenz zur langsamen Besserung. Seit drei Tagen nun massive Verschlechterung. Kann nicht mehr schmerzfrei sitzen oder liegen, Autofahren unerträglich, Schlafen seit zwei Nächten nur noch in stundenweisen Etappen, dann vor Schmerzen wieder aufstehen und umherlaufen, bis es wieder erträglich ist. Massagen, Akkupresur, Spritzen und Tabletten bisher ohne erkennbare Wirkung. Mist! Diagnose bisher zum Glück "nur" muskuläre Verspannung und Leistenzerrung.

Das "Gefährliche" dabei ist, dass ich das stark unter dem Aspekt betrachte "So kann ich nicht zur Arbeit gehen, aber ich kann doch nicht fehlen". Vermutlich liegt hier auch eine Wurzel des Übels: stressbedingte Anspannung in Verbindung mit zuviel Sitzen und zuwenig Sport. Also die übliche Nummer. Wenn ich das unter dem Aspekt 24-Stunden-täglich-am-Ziel-arbeiten sehe, dann sollte mein erstes Ziel nun sein, erst MICH wieder in Ordnung zu bringen, DANN bin ich auch wieder gut im Job. Diese Reihenfolge ist korrekt. Das andere ist Überschätzung der eigenen Wichtigkeit und Zeichen von Arbeitssucht.

Samstag, September 18, 2004

Information overload goes ahead

Noch immer werde ich den Eindruck nicht los, dass die neue Technik "Blog" bzw. der Hype damit/darum lediglich dazu führt, dass noch mehr Informationsmüll produziert wird. Dagegen ist grundsätzlich nichts zu sagen. Man muss ja nicht mitmachen.

Aber wenn ich über die mir (wenigen - zugegeben) bekannten Profiblogger fliege, dann schätze ich mal grob, dass sich fast die Hälfte der Beiträge damit beschäftigt, wie man mit der neuen Technik umgeht, was es hier Neues gibt, dort Vielversprechendes und wie lacking das alles noch ist.

Und VOR ALLEM: Hinweise darauf, wie man diese neue Datenflut am besten kanalisiert, verteilt, bewältigt. Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor! Und dann das ganze Verweisen und Zitieren anderer Blogs, Artikel etc. Klar, der eine oder andere nette Kommentar, die eine oder andere eingestreute "Weisheit" - aber wirklicher MEHRWERT?! Natürlich macht es Sinn, dass Leute sich austauschen und natürlich wird zwangsläufig durch synoptische Betrachtungen auch mal was NEUES und SINNVOLLES dabei geschaffen. Dafür ist es auch legitim, die neuen Techniken zu nutzen.

Aber ehrlich: diesen Hype darum kann ich nicht wirklich nachvollziehen. das ist die berühmte Geschichte von den Millionen von Affen, die man wild auf Schreibmaschinen hämnern lässt. Natürlcih wird irgendwann auch mal eine lesbare Geschichte dabei geschrieben. Aber ist das ein wirklicher Fortschritt?! Masse statt Klasse?

Wenn das wirklich DER Hit ist mit dem Blogging, um NEUES zu schaffen, dann müsste sich das ja bald durch zahlreiche gute und sinnvolle Ideen ja zeigen.

Ich will nicht unken
Ich will das auch nicht ausschließen.
Ich bin skeptisch.

Montag, September 13, 2004

Entspannung in der Mittagspause?

Vielleicht wirkt ja ein kleiner Gedanke, den man in der Mittagspause formuliert, durchaus als Ablnkung und Entspannung? Vor kurzem habe ich gelesen
Arbeitest Du 24h täglich an Deinem Ziel? Warum nicht?

Mein erster Gedanke: Da bekommt man ja ein schlechtes Gewissen, wenn man mal nicht 100% dabei ist und hinter seinem Ziel her rennt. Doch zwei Aspekte von diesem Anspruch/Ausspruch sind sicher sinnvoll
  1. Ich sollte Ziel(e) haben und diese auch benennen können.
  2. Auch Muße und Abstand können helfen, dies(e) Ziele zu erreichen

Unter dem Aspekt betrachtet ist das gar nicht so dogmatisch unpraktisch.

Sonntag, September 12, 2004

Blogging ohne Flatrate?

Wie oft wollte ich schon mal kurz einen Gedanken posten, doch ehe ich den Rechner hochgefahren habe und mich ins Netz eingewählt habe... Ich bin privat nun mal nicht ständig online und während der Arbeit geht die Arbeit vor. Vielleicht sollte ich mal versuchen, die Mittagspause oder den Tagesabschluss zum Entspannungs-Bloggen zu nutzen?

Ich sehe Bloggen für mich sowieso zunächst mal primär als Möglichkeit für das Ordnen der eigenen Gedanken an. Sendungsbewusststein zu einem bestimmten Thema geht mir im Moment noch ab. Doch wenn ich mich in den richtigen Blogs umschauen würde, gäbe es sicher das eine oder andere Thema, wo ich mich sinnvoll einbringen könnte. Mal schauen, wie sich das entwickelt.