Sonntag, September 26, 2004

Nichts geht zur Zeit

Habe seit gut 6 Wochen ziemliche Rückenprobleme, die überwiegend "nur" lästig, manchmal hinderlich waren, jedenfalls im Alltag zu handeln waren, außerdem mit der Tendenz zur langsamen Besserung. Seit drei Tagen nun massive Verschlechterung. Kann nicht mehr schmerzfrei sitzen oder liegen, Autofahren unerträglich, Schlafen seit zwei Nächten nur noch in stundenweisen Etappen, dann vor Schmerzen wieder aufstehen und umherlaufen, bis es wieder erträglich ist. Massagen, Akkupresur, Spritzen und Tabletten bisher ohne erkennbare Wirkung. Mist! Diagnose bisher zum Glück "nur" muskuläre Verspannung und Leistenzerrung.

Das "Gefährliche" dabei ist, dass ich das stark unter dem Aspekt betrachte "So kann ich nicht zur Arbeit gehen, aber ich kann doch nicht fehlen". Vermutlich liegt hier auch eine Wurzel des Übels: stressbedingte Anspannung in Verbindung mit zuviel Sitzen und zuwenig Sport. Also die übliche Nummer. Wenn ich das unter dem Aspekt 24-Stunden-täglich-am-Ziel-arbeiten sehe, dann sollte mein erstes Ziel nun sein, erst MICH wieder in Ordnung zu bringen, DANN bin ich auch wieder gut im Job. Diese Reihenfolge ist korrekt. Das andere ist Überschätzung der eigenen Wichtigkeit und Zeichen von Arbeitssucht.

Samstag, September 18, 2004

Information overload goes ahead

Noch immer werde ich den Eindruck nicht los, dass die neue Technik "Blog" bzw. der Hype damit/darum lediglich dazu führt, dass noch mehr Informationsmüll produziert wird. Dagegen ist grundsätzlich nichts zu sagen. Man muss ja nicht mitmachen.

Aber wenn ich über die mir (wenigen - zugegeben) bekannten Profiblogger fliege, dann schätze ich mal grob, dass sich fast die Hälfte der Beiträge damit beschäftigt, wie man mit der neuen Technik umgeht, was es hier Neues gibt, dort Vielversprechendes und wie lacking das alles noch ist.

Und VOR ALLEM: Hinweise darauf, wie man diese neue Datenflut am besten kanalisiert, verteilt, bewältigt. Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor! Und dann das ganze Verweisen und Zitieren anderer Blogs, Artikel etc. Klar, der eine oder andere nette Kommentar, die eine oder andere eingestreute "Weisheit" - aber wirklicher MEHRWERT?! Natürlich macht es Sinn, dass Leute sich austauschen und natürlich wird zwangsläufig durch synoptische Betrachtungen auch mal was NEUES und SINNVOLLES dabei geschaffen. Dafür ist es auch legitim, die neuen Techniken zu nutzen.

Aber ehrlich: diesen Hype darum kann ich nicht wirklich nachvollziehen. das ist die berühmte Geschichte von den Millionen von Affen, die man wild auf Schreibmaschinen hämnern lässt. Natürlcih wird irgendwann auch mal eine lesbare Geschichte dabei geschrieben. Aber ist das ein wirklicher Fortschritt?! Masse statt Klasse?

Wenn das wirklich DER Hit ist mit dem Blogging, um NEUES zu schaffen, dann müsste sich das ja bald durch zahlreiche gute und sinnvolle Ideen ja zeigen.

Ich will nicht unken
Ich will das auch nicht ausschließen.
Ich bin skeptisch.

Montag, September 13, 2004

Entspannung in der Mittagspause?

Vielleicht wirkt ja ein kleiner Gedanke, den man in der Mittagspause formuliert, durchaus als Ablnkung und Entspannung? Vor kurzem habe ich gelesen
Arbeitest Du 24h täglich an Deinem Ziel? Warum nicht?

Mein erster Gedanke: Da bekommt man ja ein schlechtes Gewissen, wenn man mal nicht 100% dabei ist und hinter seinem Ziel her rennt. Doch zwei Aspekte von diesem Anspruch/Ausspruch sind sicher sinnvoll
  1. Ich sollte Ziel(e) haben und diese auch benennen können.
  2. Auch Muße und Abstand können helfen, dies(e) Ziele zu erreichen

Unter dem Aspekt betrachtet ist das gar nicht so dogmatisch unpraktisch.

Sonntag, September 12, 2004

Blogging ohne Flatrate?

Wie oft wollte ich schon mal kurz einen Gedanken posten, doch ehe ich den Rechner hochgefahren habe und mich ins Netz eingewählt habe... Ich bin privat nun mal nicht ständig online und während der Arbeit geht die Arbeit vor. Vielleicht sollte ich mal versuchen, die Mittagspause oder den Tagesabschluss zum Entspannungs-Bloggen zu nutzen?

Ich sehe Bloggen für mich sowieso zunächst mal primär als Möglichkeit für das Ordnen der eigenen Gedanken an. Sendungsbewusststein zu einem bestimmten Thema geht mir im Moment noch ab. Doch wenn ich mich in den richtigen Blogs umschauen würde, gäbe es sicher das eine oder andere Thema, wo ich mich sinnvoll einbringen könnte. Mal schauen, wie sich das entwickelt.