Samstag, Oktober 16, 2004

Rauf und runter

"Bauchfrei" ist ja schon lange Mode und dagegen ist auch nichts zu sagen. Ich habe mich allerdings schon oft gefragt "Ist das denn nicht kalt?" Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass bauchfrei wirklich "comfortable" ist - außer vielleicht im Hochsommer und beim Triathlon. Selbst als Jungendlicher wäre mir das schnell zu kühl geworden. Fühlt denn die heutige Jugend anders? Frieren die nicht so schnell? Oder ist das körperliche Selbstverleugnung zugunsten des modischen Zeitgeistes? Ist das etwa schon Evolution?

Heute ist mir allerdings zum wiederholten Male aufgefallen, dass dafür der Bund der Unterwäsche schrittweise aus der Jeans nach oben rutscht. Eine Erscheinung, die zu "meiner Zeit" geradezu eine modische Todsünde war. Ist das ein neuer Modetrend? Oder ist es sonst einfach zu kalt...?

Die Welt zwischen den Ohren

Ich habe mir mal wieder ein wenig Musik-hören gegönnt, da passt für mich fast immer Peter Gabriel. Dabei bin ich wieder auf eine Stelle in seinem Song "Mercy Street" gestoßen, die mich schon immer musikalisch und inhaltlich fasziniert hat: "All of the buildings and all of the cars were once just a dream in somebodies head."

Das ist ja wirklich so. Alles, was wir so menschgemacht um uns herum sehen, das ist ja nicht schon immer so dort gewesen. Auch die einfachsten Sachen nicht. Selbst ein Faustkeil muss ja erst mal hergestellt werden. Und dazu muss er zuerst einmal in irgend einem Kopf "erträumt" worden sein. Und dann muss dieser "Traum", diese Idee aus dem Kopf heraus kommen und umgesetzt werden.

Wenn ich mir das so überlege, dann ist es doch erstaunlich, wie viele menschliche Ideen den Schritt vom Traum bis zum "Gebäude" oder zum "Auto" geschafft haben. Man muss es nur wollen und auf den Weg bringen. Aber entstehen "tut" die Welt zwischen den Ohren.

Dienstag, Oktober 05, 2004

Des Kaisers neue Kleider

Ich habe mal ein paar von den Layout-Templates ausprobiert. Interessant, wie stark die Optik auch die Einstellung zum Content verändern kann. Manche von den Layouts sind einfach gefälliger als andere. Der erste Eindruck zählt und beeinflusst auch das Vorurteil gegenüber dem Inhalt. Und obwohl ich den Krempel hier selber geschrieben habe, kann ich mich dieser Wirkung nicht erwehren. Keine neue Erkenntnis, aber doch immer wieder interessant und täglich immer wieder wichtig bei allen Formen der Kommunikation.

Samstag, Oktober 02, 2004

���Making tomorrow. Today.

Habe vorgestern einen sehr interessanten Vortrag gehört über die "Marke Deutschland". Dabei wurden u.a. kurze Videostatements von allen möglichen Leuten gezeigt. Neben den allgegenwärtigen Nörglern gab es auch die "Mutigen", die sagen: "Machen. Das klappt schon. Man muss es nur wollen." Und da höre ich doch heute mal wieder in meinen hochgeschätzten Peter Gabriel rein. Und da singt der doch tatsächlich "Making tomorrow. Today." Recht hat der Mann! Nur so geht es!