Samstag, Januar 08, 2005

To be or not Shakespeare

Ich habe mir Mitte 2004 einen dicken Wälzer mit Standardwerken von Shakespeare (u.a. Hamlet, Macbeth, King Lear, Was ihr wollt) bestellt und bin auch fast durch damit - immerhin 700 Seiten. Nachdem ich mehrfach gelesen hatte "Shakespeare MUSS man gelesen haben", dachte ich mir "Das muss wohl so sein". Immerhin - welcher Autor der Weltgeschichte hat diesen Ruf?! Angeblich schreibt Shakespeare so spannend und zeitlos. Ich vermute mal, mein vorliegende Übersetzung ist nicht die schlechteste - immerhin finde ich sie recht anspruchsvoll. Daran kann es eigentlich nicht liegen. Ich kann auch an der einen oder anderen Stelle "ahnen", dass diese Art zu schreiben um 1600 herum sehr modern gewesen sein muss. Auch Humor kann man dem guten William an der einen oder anderen Stelle nicht absprechen. Allein - der Funke will nicht überspringen. Liegt es vielleicht daran, dass ich mich nicht mehr auf Lyrik und Versmaß einlassen kann? Fehlen Ruhe und Muße beim Lesen?! Liegt es daran, dass ich die historischen Hintergründe nicht genug kenne? Muss ich Shakespeare im englischen Original lesen, um ihn zu verstehen?! Oder ist es in Ordnung, wenn ich sage "Ok Shaky - du bist kein schlechter, aber für mich ist das nichts."

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