Montag, April 17, 2006

Exerzierplatz

Meistens lese ich Bücher, wie ich Wasser trinke: schnell und in großen Zügen. Absätze überfliege ich meistens, auf sprachliche Feinheiten achte ich kaum, solange ich die Handlung verfolgen kann (ich behaupte, das ich trotzdem das meiste erfasse...). Bei den Romanen von Siegfried Lenz ist das anders. Da ist jeder Satz ein literarischer Genuss. Das habe ich jetzt beim wiederholten Lesen von "Exerzierplatz" wieder festgestellt. Kann ich nur wärmstens empfehlen. Man benötigt allerdings ein wenig Muße. Für schnell zwischendurch ist das nichts.

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