Dienstag, September 26, 2006

Über die Moral

Ich habe bei brandeins einen interessanten Artikel über Wohlstandsmaximierung gelesen. Dort formuliert Richard Posner, "der erfolgreichste und mit Abstand meist zitierte Rechtswissenschaftler unserer Zeit" folgende These:

"Die Moral stellt ... lediglich ein Vokabular zur Verfügung, mit dessen Hilfe Menschen Ansichten zum Ausdruck bringen können, mit denen sie sich gefühlsmäßig stark verbunden fühlen. Aber sie sei nicht in der Lage, Konflikte zu lösen. [...] Entweder die Leute stimmen in ihren Ausgangsgedanke n überein. Oder eben nicht. Und da kann man nichts machen: Die Lücke, die sich zwischen den verschiedenen Ansichten auftut, ist nicht zu schließen. [...] Und ich meine, dass nicht einmal Gerichte dazu da sind, der Moral zur Anerkennung zu verhelfen oder Ideale von Unparteilichkeit, Gerechtigkeit und Fairness zu stärken. Sie bekräftigen lediglich bereits getroffene Übereinkünfte..“

Das empfinde ich als einen hoch interessanten Ansatz, dem ich stark folgen kann. Das erinnert mich an meine Mitgliedschaft bei The Brights, einer Community, die einen naturwissenschaftlichen Ansatz der Weltanschauung vertritt:
  • A bright is a person who has a naturalistic worldview
  • A bright's worldview is free of supernatural and mystical elements
  • The ethics and actions of a bright are based on a naturalistic worldview
Leider beschränkt sich meine Mitgliedschaft auf das Lesen des Newsletters.

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