Dienstag, Oktober 24, 2006

American Economy

Am Sonntag habe ich mit einem Ohr bei Sabine Christiansen rein gehört (das andere Ohr war per WLAN im Internet). Unter dem Titel "Wie sozial ist die globale Wirtschaft" war auch Jeffrey R. Immelt, Vorstandsvorsitzender General Electric, zu Gast. Egal, wie man da moralisch zu steht - da hat man mal wieder gesehen, warum die amerikanische Wirtschaft dominanter als die deutsche Wirtschaft ist. Erst mal redet Immelt wie ein "normaler" Mensch und schwafelt nicht wie ein deutscher Wirtschaftsintelektueller. Man versteht ihn.

Im Zusammenhang mit der BenQ Pleite hat er ganz offensiv gesagt (sinngemäß): "Der Job eines Vorstandes ist es NICHT, den Leuten vorzugaukeln, die eigene Firma sei international konkurrenzfähig, wenn sie es NICHT IST. Der Job als Vorstand ist es, die Fakten ganz klar zu formulieren."

Nun gut, man könnte hinterfragen, wer denn nun die Verantwortung dafür hat, dass ein Konzern nicht mehr (national/international) konkurrenzfähig ist - wenn nicht der Vorstand. Das tue ich mal an dieser Stelle nicht. Fakt bleibt, dass Immelt der einzige in der Runde war, der Tacheles geredet hat.

Sonntag, Oktober 15, 2006

Herbstferien in Belgien

Herbsturlaub - ganze vier Tage! Zwei Tage Gent, ein Tag Brüssel und dann noch ein Tag in Aachen (Fotos hier). In Gent waren wir sicher nicht zum letzten Mal. Eine sehr nette und malerische Stadt. Was mir aufgefallen ist - dort trinken die Leute in den Cafes schon nachmittags Bier. Sonst kommt man vermutlich durch die ganzen Biersorten nicht durch.

Dienstag, Oktober 03, 2006

Es gibt Hoffnung.

Die ungehemmte Vermehrung der Menschheit scheint nachzulassen. Das passt ein wenig zu dieser Meldung.

Haben Sie etwas zu verbergen?

Bitte unbedingt lesen.

Schon gehört?

Gerade zuende: "WDR 2 Der Ton der Töne" - Hörer wählen die berühmtesten Worte aus 50 Jahren WDR. Gewonnen hat kein John F. Kennedy (Ich bin ein Berliner), kein Martin Luther King (I have a dream), kein Giovanni Trappatoni (Ich habe fertig). Nein - Platz 1 gebührt Edmund Stoiber mit seiner Flughafenrede. Das MUSS man gehört oder gelesen haben!

Sonntag, Oktober 01, 2006

Wieder was gelernt...

Gefunden im E-Business Weblog:

"Irre guter Vortrag von Thomas Madsen-Mgydal über Sprache.
Ausgangspunkt: Wir können Sprache "hacken", das heißt: sie gestalten. Wir können Sie so gestalten, dass sie das beschreibt, was wir sehen. Wir können sie so einsetzen, dass sie wirkt, wie wir wollen. Wir müssen unserer Wörter sorgfältig wählen: Wir sollten die verwenden, die wir für richtig und gut halten und die nicht verwenden, die schlecht sind. Wir müssen neue Begriffe für neue Phänomene erschaffen."

Aha. Wieder was gelernt...

Das Parfum

Gestern abend waren wir im Kino in "Das Parfum". Ich hatte mir nach einigen Kritiken nicht sehr viel versprochen, aber ich muss sagen, das war schon großes Kino. Ich habe heute noch mal nach Krtiken recherchiert, hier ein Auszug, der meinen Gesamteindruck gut trifft:

"Regisseur Tom Tykwer gelingt mit seiner Verfilmung bildgewaltiges Unterhaltungskino, das sich, wie bereits die Romanvorlage, vor allem auf die schillernde Oberfläche des Stoffs konzentriert, während Charaktere und zeitgeschichtliche Hintergründe zwar konturiert, aber nicht vertieft werden. Die gestalterische Perfektion und Sinnlichkeit des Films sorgen dennoch dafür, dass keine Längen entstehen."

Alleine die Leistung es Hauptdarstellers Ben Whishaw: sehenswert (und Oscar reif?).

Das letzte "Draußen-Frühstück" 2006?!

Heute morgen war es noch mal richtig sonnig und wir haben die Gelegenheit genutzt zum vermutlich letzten Frühstück auf der Terasse in 2006.