Sonntag, November 19, 2006

Der Traum vom Fliegen

Ich werde ja nicht so leicht sentimental, aber bei DEM Traum vom Fliegen, den sich dieser Kiwi verwirklicht, kann man schon mal am Schluss eine Träne verdrücken... Unbedingt sehenswert!

Samstag, November 04, 2006

Herbert Burda über eCommerce

Schon interessant, was ein Medienmensch wie Herbert Burda über eCommerce zu sagen hat. Durchaus lesenswert in einem Interview in der Zeit online.

Tarnen, Tricksen, Täuschen

Ich habe mal wieder einen interessanten Artikel bei Telepolis gefunden unter dem Titel "Unordnung macht Geld". Dort geht es um den Sinn und Zweck von Google. Allerdings einmal von einer ganz anderen Warte betrachtet:

"Google ist eine Chaosschleuder. Google ist ein Medien-Anarchist, der Unordnung zelebriert und damit Geld macht. [...] Und Google wird den Teufel tun, sein Versprechen einzulösen, die Welt suchbarer zu machen. [...] Wer ist schon so dumm und verschenkt die Lizenz zum Gelddrucken. Also geht es Google nicht wirklich darum, eine Findmaschine zu bauen. Eine universelle Maschine, die alle immer nur suchen und dann kapitulieren lässt, DAS bindet den Werbemarkt an sein Publikum."

Das ist eine sehr interessante Betrachtungsweise. Das hat mich spontan an eine Theorie von Richard Dawkins und John R. Krebs aus dem Bereich der Öko-Ethologie bzw. Verhaltenbiologie erinnert. Diese vertreten die These, dass es bei der Kommunikation letztlich um Manipulation geht und nicht um "zweckfreie" Information. Diese These - die ich schon immer sehr interessant fand - hat bei der o.g Betrachtung der Absichten von Google offensichtlich auch im Internet ihre Berechtigung.

Mittwoch, November 01, 2006

Doch mal weniger arbeiten?

Ich hatte heute - Feiertag in NRW - endlich mal wieder ein wenig Zeit und habe den letzten Telepolis Newsletter gelesen. Dort findet sich ein interessanter Artikel zum Thema Teilzeit. Einiges davon kann ich aus eigener Erfahrung nachvollziehen, z.B. der "negative Beigeschmack" von Teilzeitarbeit. Gut zusammengefasst im Fazit des Artikels:

"In Deutschland gilt immer noch eine Stigmatisierung der Teilzeitarbeit. Manager entscheiden auf der Suche nach innerbetrieblichen Optimierungsansätzen lieber intuitiv falsch. Lange Arbeitszeiten gelten als Zeichen von Leistungsbereitschaft und Produktivität - ein Trugschluß, wie das empirische Material belegt. Vielmehr führt Arbeitszeitverkürzung zu einer Steigerung der Arbeitsproduktivität. Auch gesamtgesellschaftlich haben die Befürworter der Flexibilisierung der Arbeitswelt - unter Einbindung eines möglichst großen Teils der Bevölkerung - gute Argumente. Die Befürchtung, ein Ausschluß großer Bevölkerungsteile führe zur Förderung radikaler Gruppieren scheint sich durch die letzten Wahlergebnisse zu bestätigen. Dass statt dessen die Kombination aus Teilhabe am Wirtschaftsleben und Zeit für das Privatleben dem mündigen Bürger gut steht und gleichzeitig die Volkswirtschaft befördert hat viel für sich."

Hmm - ich sollte mal drüber nachdenken, ob ich daraus etwas für MEIN (Berufs)Leben ableiten sollte.

Wasser marsch!

Verkehrte Welt. Warum Wasser sparen negative Konsequenzen haben kann, ist in der FTD zu lesen.

"Fakt ist, dass die Infrastruktur belastet wird, wenn zu wenig Wasser durch die Netze fließt. Zusätzliches Wasser muss durch die Leitungen gepumpt werden, um zu verhindern, dass Trinkwasser verkeimt. Auch üble Gerüche oder die Korrosionsschäden an den Rohrleitungen sind mögliche Folgeerscheinungen. Langfristig führt kein Weg an einer Anpassung des Netzes vorbei. Das jedoch kostet Geld.
[...]
Ein Beispiel ist Frankfurt/Oder, wo die Bevölkerung zwischen 1993 und 2003 um 17 Prozent schrumpfte. Damit einher ging ein drastischer Rückgang des Wasserverbrauchs. Die Stadt an der polnischen Grenze benötigte über 6500 Kubikmeter Wasser zur Spülung der Trinkwasserleitungen und Abwasserrohre."

Wer hätte gedacht, dass selbst so etwas Positives wie Wasser sparen auch seine negativen Seiten hat.