Mittwoch, November 01, 2006

Doch mal weniger arbeiten?

Ich hatte heute - Feiertag in NRW - endlich mal wieder ein wenig Zeit und habe den letzten Telepolis Newsletter gelesen. Dort findet sich ein interessanter Artikel zum Thema Teilzeit. Einiges davon kann ich aus eigener Erfahrung nachvollziehen, z.B. der "negative Beigeschmack" von Teilzeitarbeit. Gut zusammengefasst im Fazit des Artikels:

"In Deutschland gilt immer noch eine Stigmatisierung der Teilzeitarbeit. Manager entscheiden auf der Suche nach innerbetrieblichen Optimierungsansätzen lieber intuitiv falsch. Lange Arbeitszeiten gelten als Zeichen von Leistungsbereitschaft und Produktivität - ein Trugschluß, wie das empirische Material belegt. Vielmehr führt Arbeitszeitverkürzung zu einer Steigerung der Arbeitsproduktivität. Auch gesamtgesellschaftlich haben die Befürworter der Flexibilisierung der Arbeitswelt - unter Einbindung eines möglichst großen Teils der Bevölkerung - gute Argumente. Die Befürchtung, ein Ausschluß großer Bevölkerungsteile führe zur Förderung radikaler Gruppieren scheint sich durch die letzten Wahlergebnisse zu bestätigen. Dass statt dessen die Kombination aus Teilhabe am Wirtschaftsleben und Zeit für das Privatleben dem mündigen Bürger gut steht und gleichzeitig die Volkswirtschaft befördert hat viel für sich."

Hmm - ich sollte mal drüber nachdenken, ob ich daraus etwas für MEIN (Berufs)Leben ableiten sollte.

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