Samstag, November 04, 2006

Tarnen, Tricksen, Täuschen

Ich habe mal wieder einen interessanten Artikel bei Telepolis gefunden unter dem Titel "Unordnung macht Geld". Dort geht es um den Sinn und Zweck von Google. Allerdings einmal von einer ganz anderen Warte betrachtet:

"Google ist eine Chaosschleuder. Google ist ein Medien-Anarchist, der Unordnung zelebriert und damit Geld macht. [...] Und Google wird den Teufel tun, sein Versprechen einzulösen, die Welt suchbarer zu machen. [...] Wer ist schon so dumm und verschenkt die Lizenz zum Gelddrucken. Also geht es Google nicht wirklich darum, eine Findmaschine zu bauen. Eine universelle Maschine, die alle immer nur suchen und dann kapitulieren lässt, DAS bindet den Werbemarkt an sein Publikum."

Das ist eine sehr interessante Betrachtungsweise. Das hat mich spontan an eine Theorie von Richard Dawkins und John R. Krebs aus dem Bereich der Öko-Ethologie bzw. Verhaltenbiologie erinnert. Diese vertreten die These, dass es bei der Kommunikation letztlich um Manipulation geht und nicht um "zweckfreie" Information. Diese These - die ich schon immer sehr interessant fand - hat bei der o.g Betrachtung der Absichten von Google offensichtlich auch im Internet ihre Berechtigung.

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