Mittwoch, November 01, 2006

Wasser marsch!

Verkehrte Welt. Warum Wasser sparen negative Konsequenzen haben kann, ist in der FTD zu lesen.

"Fakt ist, dass die Infrastruktur belastet wird, wenn zu wenig Wasser durch die Netze fließt. Zusätzliches Wasser muss durch die Leitungen gepumpt werden, um zu verhindern, dass Trinkwasser verkeimt. Auch üble Gerüche oder die Korrosionsschäden an den Rohrleitungen sind mögliche Folgeerscheinungen. Langfristig führt kein Weg an einer Anpassung des Netzes vorbei. Das jedoch kostet Geld.
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Ein Beispiel ist Frankfurt/Oder, wo die Bevölkerung zwischen 1993 und 2003 um 17 Prozent schrumpfte. Damit einher ging ein drastischer Rückgang des Wasserverbrauchs. Die Stadt an der polnischen Grenze benötigte über 6500 Kubikmeter Wasser zur Spülung der Trinkwasserleitungen und Abwasserrohre."

Wer hätte gedacht, dass selbst so etwas Positives wie Wasser sparen auch seine negativen Seiten hat.

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