Samstag, Juni 02, 2007

Man weiß es nicht

Ein Beitrag in dem von mir geschätzten Telepolis-Newsletter handelt von der Unsicherheit von Prognosen. Der Autor der zitierten Studie "zieht ... allgemein interessante Schlussfolgerungen.

[...] Das liegt, meint McWilliams, an einer Computersimulationen immanenten, nicht reduzierbaren Unfähigkeit, die Natur nachzustellen. Das hat seine Ursache unter anderem darin, dass die zu betrachtenden Einflüsse zeitlich und örtlich von stark unterschiedlicher Dimension sind. [...] Selbst mit optimistischstem Blick auf künftige Supercomputer scheint es unmöglich, in Zukunft all diese Faktoren angemessen zu berücksichtigen.

Das führt zu zwei wichtigen Einschränkungen: ... Modelle werden besonders ungenau, wenn man zeitlich und örtlich an ihre Auflösungsgrenzen heranrückt. Und sie enthalten künstliche Vereinfachungen, bei der Erzeugung des Modells fix gewählte Parameter, die sich nicht auf grundlegende Prinzipien zurückführen lassen."

Na super. Für die Erkenntnis brauche ich keine Studie.



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