Sonntag, August 26, 2007

Webweite Kommunikation

Seit einigen Monaten probiere ich Weblin aus. " Weblin macht dich und die Menschen im Internet als kleine Avatar- Figuren sichtbar." Die Avatare sieht man dann am unteren Bildrand der Seiten, die man gerade besucht. Das sieht dann so aus:
















Und wie das bei Web 2.0 Anwendungen so üblich ist, kann man seinen Avatar konfigurieren, hat einige Aktivitäten im Repertoire und kann natürlich auch mit den anderen Teilnehmern chatten.

Das praktische an Weblin ist, dass man es "so nebenbei" nutzen kann, während man "seine" Websites besucht. Beim Aufrufen einer Website sieht man die Avatare, die auch gerade dort sind. Man muss dazu Weblin lediglich einmal starten. Selbstverständlich kann man auch einstellen, wenn man auf einer Seite NICHT gesehen werden möchte.

Ich stelle fest, dass ich über Weblin die Chatfunktion deutlich häufiger nutze als in Second Life. Das hängt damit zusammen, dass ich auf den besuchten Websites "mein Ding" machen kann und trotzdem die Möglichkeit habe zu kommunizieren. Diese Möglichkeit der webweiten Kommunikation finde ich ziemlich cool. Darum nutze ich Weblin auch deutlich häufiger als Second Life (ich weiß - das ist ein wenig wie Äpfel mit Birnen vergleichen). Ich kann es einfach so mitlaufen lassen.

Nach meiner Erfahrung wird übrigens bei Weblin die Möglichkeit kaum genutzt, sich über die Websites (bzw. Themen) zu unterhalten, auf denen man ich gerade trifft. Meistens ist es unspezifischer Smalltalk. Das finde ich interessant, weil sich gerade bei Weblin ein themenspezifischer Austausch anbieten würde. Immerhin weiß man ja, auf welchen Seiten man sich trifft und ein gemeinsames Interesse liegt nahe.

Na ja - auf special interest sites ist das ja vielleicht auch so. Noch ist Weblin auch nicht so weit verbreitet. Aber es liegt sicher auch daran, dass der Aspekt "Community" bei Web 2.0 Anwendungen einfach eine sehr starke Rolle spielt. Das zeigen ja auch die Erfahrungen bei Second Life: Eine Location kann noch so gut gemacht sein, wenn dort nichts los ist, dann geht auch keiner zweimal hin.

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