Sonntag, Juli 27, 2008

Heil zurück

Die Fahrt gestern von Usedom nach Stade war wegen Rückreiseverkehr sehr zäh (aber immer noch besser als die Gegenrichtung). Heute noch einen Tag bei Verwandten in Stade verbracht (nette kleine Stadt) und gerade heil wieder angekommen (prima durchgekommen).

Freut einen dann doch immer wieder: Unfallfreie Hin- und Rückfahrt (kann ja immer schnell passieren), Haus steht noch, Garten auch noch in voller Blüte (Dank an die Nachbarn). Jetzt erst mal in Ruhe Sachen auspacken, etwas ausspannen und sehen, was die letzte Urlaubswoche noch so bringt.

Samstag, Juli 26, 2008

Von Usedom nach Fredenbeck

So - gleich schnell Sachen packen, frühstücken und Rückfahrt von Usedom. Auf dem Weg werden wir noch Verwandte bei Stade besuchen und eventuell dort auch übernachten.

Hauptsache erstmal wir kommen gut durch. Denn es gibt mindestens zwei Nadelöhre: Runter von Usedom (geht über zwei Hubbrücken bei Anklam oder Wolgast) und dann natürlich Hamburg. Daumen drücken und durch.

Freitag, Juli 25, 2008

Letzter Tag auf Usedom

Heute ist der letzte Ferientag auf Usedom. Schade eigentlich. Heute noch mal wolkenloser Himmel, aber 30°C wie im Binnenland werden es hier sicher nicht, denn seit gestern weht ein sehr stürmischer Wind (Stärke 5) und der kühlt doch stark ab. Immerhin konnte ich gestern abend noch dieses Foto schießen (Sonnenuntergang - der Klassiker, aber immer wieder schön):

Donnerstag, Juli 24, 2008

Early Bird

Heute schon um 6:30 Uhr aufgestanden, um bei Morgensonne einige Fotos von der hiesigen Bäderarchitektur zu machen. Hat sich glaube ich gelohnt. Erster Eindruck:










Ritter Sport

Ich mache hier im Urlaub zwar fast jeden Tag etwas Sport - so auch heute. Aber Abnehmen ist nicht, wenn man gleichzeitig an einem opulenten Ritterbuffet im Wasserschloss Mellenthin teilnimmt.





















Mittwoch, Juli 23, 2008

Achtung - kein Rückgeld!

Gesehen vor einem Geschäft: Ein High-Tech-Postkartenautomat, der über eine Kamera das eigene Foto in eine Postkarte integriert. Habe das Ding nicht ausprobiert, aber es hat über ein Display offensichtlich zahlreiche Einstellmöglichkeiten.

Aber "Achtung - Der Automat gibt kein Rückgeld!" Hallo?! Jeder blöde Zigarettenautomat gibt Geld raus. Da hat doch jemand nicht zuende gedacht - oder?

USP

Immer wichtig, wenn man eine Geschäftsidee hat - das einzigartige Verkaufsversprechen (gesehen an der deutsch-polnischen Grenze zwischen Ahlbeck und Swinemünde):

Alter Glanz und Plattenbauten

Gestern waren wir in Swinemünde (Polen). Das kann man von Ahlbeck aus bequem mit dem Bus erreichen bzw. auch mit dem Rad oder zu Fuß (ca. 5 km Entfernung). Das war Ende des 19. Jahrhunderts (gehörte damals noch nicht zu Polen) der erste Badeort hier auf der Insel, ist aber inzwischen etwas runter gekommen. So kommt es, dass man heute alten Glanz, Plattenbauten und neue Bäderarchitektur nebeneinander sehen kann.





















Blauer Himmel über Usedom

Wer sagt's denn, der Blick aus unserem Urlaubsgarten zeigt einen wolkenlosen Himmel - und es soll so bleiben.

Dienstag, Juli 22, 2008

Postkartenmotive

Das Wetter auf Usedom ist bisher durchwachsen, aber immerhin meistens trocken (und häufig auch sonnig). Außerdem ist es zur Zeit in Deutschland woanders auch nicht besser. Das tröstet.

Wir sind viel auf der Insel unterwegs. Meine Spiegelreflex bleibt wegen des bescheidenen Wetters meistens in der Wohnung oder im Kofferraum, aber auch mit einer Digitalkamera kann man Postkartenmotive schießen:


















Das sieht hier wirklich so aus! Und gleich geht es auf die nächste Tour - diesmal mit dem Fahrrad um den Gothensee.

Montag, Juli 21, 2008

Gegrillte Drogen

Kein Scherz - keine Bildbearbeitung. Aushang eines Kulturvereines hier in Ahlbeck:








Welche Drogen haben die denn auf dem Grill gehabt?!


Samstag, Juli 19, 2008

Denunzianten

Im Radio bringen sie hier regelmäßig Blitzer-Warnungen. Ich verstehe nicht ganz, warum Radiosender das tun. Das heißt, eigentlich verstehe ich es schon: es ist ein Zugeständnis an die zahlreichen Autofahrer unter den Zuhörern. Aber im Sinne von mehr Verkehrserziehung wäre es doch gut, wenn die Autofahrer NICHT wissen, wo geblitzt wird. Und WENN sie schon zu schnell fahren UND erwischt werden, dann sollen sie auch dafür zahlen. Hey - das hat doch auch einen sportlichen Aspekt.

Für mich sind die Blitzerwarnungen ein latenter Aufruf zum Verstoß gegen die StVO, denn sie führen doch nur dazu, dass die Fahrer kurz langsamer fahren und nach der Radarfalle wieder Gas geben. Ein Beitrag zur Verkehrssicherheit ist das nicht. Und darum wundert es mich, dass manche Radiosender das so unverhohlen machen. Es müsste doch im Interesse der Sender sein, als "die Guten" dazustehen. Sonst tun sie doch auch so, als würden sie zur Verkehrssicherheit beitragen. Mich wundert sogar, dass das erlaubt ist, denn eigentlich wird dadurch doch gezielt die Arbeit der Polizei behindert. Entsprechende Radar-Warngeräte sind jedenfalls verboten.

Wenn alternativ ein Sender melden würde, wer gerade wo betrunken mit dem Auto losgefahren ist, dann wäre das Denunziation und er hätte die öffentliche Meinung massiv gegen sich. Das würde in der Tat zu weit gehen, wäre aber ein ähnliches Prinzip nur andersum. Ich jedenfalls bin froh um jeden Raser und jeden Betrunkenen, der aus dem Verkehr gezogen wird.

Dienstag, Juli 15, 2008

Blogosophen

Urlaubszeit - Lesezeit. Die Reise eines Naturforschers um die Welt von Charles Darwin habe ich nun durch. Was mir dabei wieder aufgefallen ist: die Intellektuellen früherer Zeiten haben geschrieben ohne Ende - Tagebuch, Reisenotizen, Briefe, Aufsätze, ...

Ich bin mir sicher, dass vor allem die Philosophen begeisterte Blogger gewesen wären. Und der Gedankenaustausch, den diese Zeitgenossen (Kant, Leibniz, Nietzsche, Goethe und wie sie alle heißen) - teilweise über ihre Briefkorrespondenz hatten, würde heute online über Blogs und eMail abgewickelt. Vor einiger Zeit habe ich ja schon mal behauptet, dass wir im Zeitalter der Kant'schen Weltbürgergesellschaft leben. Das müsste heutzutage ein wenig wie das Paradies für Philosophen sein.

Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass die berühmten Philosophen von morgen bereits heute ihre Ideen in der Blogosphäre oder sonstwo im Web entwickeln. Live und für alle sichtbar. Nur - woran erkennt man sie?!

Mondänes Wohnen

Und ich dachte schon, wir wären in unserer Villa Germania mondän untergebracht. Von wegen: Nach einem Spaziergang auf der Strandpromenade zwischen Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin sind die Verhältnisse wieder gerade gerückt. Hier ein kleiner (!) Eindruck:





























Und mittendrin eine Jugendherberge - auch nicht schlecht.

Montag, Juli 14, 2008

Online Spagat

Die ständige Verfügbarkeit der privaten und beruflichen Netzwerke und Informationen durch WLAN verführt dazu, auch im Urlaub "mal schnell Mails zu checken" oder bei Facebook und Twitter rein zu schauen. Und schwupp - sieht man, wer alles online ist und womöglich, was gerade in Projekten schief läuft. Wie soll man da Abstand gewinnen und sich erholen?!

Auf der anderen Seite finde ich es erholsam, endlich einmal ohne Zeitdruck und konkreten Anlass umsonst und draußen rumsurfen zu können. Ich habe darum zuerst mal den Chat-Status bei Gmail deaktiviert, damit ich wenigstens private Mails checken kann, ohne gleich die halbe Firma online zu sehen. Soweit zum Online Spagat. Und gleich gehe ich an der Ostsee joggen.

Wie zu Kaiser's Zeiten.

Ferienwohnung in einer Gründerzeitvilla, Strandkorb im Garten, 100 m bis zur Ostsee und kostenloses WLAN. Vornehm, vornehm.

Sonntag, Juli 06, 2008

Wahre Schönheit

Gerade bei Basic Thinking einen Beitrag gefunden, der sich auf einen englischen Song Contest aus 2007 bezieht. Dort gab es einen inzwischen legendären Auftritt eines gewissen Paul Potts (schon der Name...). 

Zuerst dachte ich, die ganze Nummer ist ein Fake. War es aber wohl nicht. Das war offensichtlich wirklich so! Und ich gebe es nicht gerne zu, aber ich bin tief beeindruckt. Da zeigt sich mal wieder, dass wahre Schönheit von innen kommt. 

Samstag, Juli 05, 2008

Eigentlich ganz anders

Ist mir ebenfalls heute im Radio aufgefallen: Udo Lindenberg & Jan Delay "Ganz anders". Die Textzeile "Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur viel zu selten dazu." finde ich richtig Klasse und habe sie für "typisch Udo Lindenberg" gehalten. 

Und bei ein wenig Recherche stelle ich fest, das Zitat stammt von Edmund Josef von Horváth (bekannt als Ödön von Horváth) einem bedeutenden österreichisch-ungarischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Na ja - das macht den Spruch ja nicht schlechter.

Abseits!

Eine sehr griffige Defintion der "Abseits-Regel" im Fußball habe ich heute morgen im Radio in einem Special zum 25. Todestag von Hennes Weisweiler gehört:

"Abseits ist, wenn das blonde A...loch [gemeint ist Günter Netzer] mal wieder nicht rechtzeitig abgespielt hat." (Hennes Weisweiler)