Montag, Oktober 27, 2008

Hallo?! Spricht da wer?!

Unter dem Titel Die Grammatik der Aliens berichtet Telepolis von dem britischen Forscher John Elliott von der Leeds Metropolitan University, der die Sprache von Außerirdischen per Software entziffern will. Im Kern geht es darum, Regelmäßigkeiten in der Sprache zu identifizieren und zu decodieren:

"Um das herauszufinden, soll Dr. Elliotts Programm die Kommunikationsversuche zunächst mit einer Datenbank von 60 unterschiedlichen Sprachen der Welt vergleichen, um zu ermitteln, ob sie eine ähnliche Struktur hat. Der Doktor hält es für wahrscheinlich, dass selbst eine außerirdische Sprache, die auf einer Lichtjahre entfernten Welt entstanden ist, erkennbare Muster aufweist."

Das ganze kommt mir ziemlich hanebüchen vor. Passend dazu habe ich vor einiger Zeit "Die Stimme des Herrn" von Stanislaw Lem gelesen, das sich genau mit diesem Thema beschäftigt. Lem hat dort schon 1968 sehr treffend die intellektuellen Fallen geschildert, in welche der Mensch tappsen kann, wenn er vermeintlich außerirdische Signale entschlüsseln will.

Und überhaupt Elliott, Elliott... Da war doch was...: "Der 10-jährige Elliott freundet sich mit einem Außerirdischen an, der im Haus von Elliotts Familie Unterschlupf sucht, nachdem er von seinem Raumschiff zurückgelassen wurde, ..."

Na - lieber Dr. Elliott, das erklärt so einiges.

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