Sonntag, November 30, 2008

Bewegung.

Auch ich muss mich allmählich wieder mehr bewegen...


Wie viele bin ich?

Ich habe es ja nicht so mit Hörbüchern, aber die 4CDs Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? von Richard David Precht habe ich in zwei Tagen durchgehört. Es geht um die altbekannten Fragen "Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein?"

Precht behandelt diese Fragen von der Hirnforschung über die Psychologie bis zur Philosophie kompetent, humorvoll und unterhaltsam. Mir hat besonders gefallen, dass diese existenziellen Fragen abschließend "beantwortet" werden mit dem legendären "42"  sowie dem Sinn des Lebens nach Monty Python:  

"Seien Sie nett zu Anderen, vermeiden Sie fettes Essen, lesen Sie gute Bücher, gehen Sie spazieren und versuchen Sie, mit allen Menschen in Frieden zu leben."

Sic.

Samstag, November 29, 2008

Schaltzentrale.

Hier meine "Schaltzentrale", auf der ich seit zwei Monaten wegen meines Bandscheiben-Vorfalls viel Zeit verbracht habe.


Wichtig: der Bandscheibenwürfel für die rückenschonende Stufenlage (übrigens auch bei gesundem Rücken zur Entlastung ratsam). Auch wichtig: in Reichweite diverse Fernbedienungen sowie Telefon, Handy und Laptop.

Ich bin zwar noch bis Weihnachten krank geschrieben und werde noch einige Stunden so verbringen, doch so langsam darf ich auch wieder mehr machen. Die "Liegezeiten" nehmen ab. Und bald können wir das Sofa hoffentlich wieder zusammenklappen und es sieht im Wohnzimmer nicht mehr so nach Krankenlager aus.

Donnerstag, November 27, 2008

Das Ende vom Kabelsalat?!

Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein: "drahtloser Strom". Aber irgendwann auch nahe liegend, dass die Technik das Thema anpackt. Denn DAS kann ja wohl nicht die Lösung sein (unsere Fernseh-Internet-Telefon-Verkabelung):













Und zum Thema Strahlenbelastung: "...elektromagnetische Strahlen, die etwa Mobiltelefone aussenden und wegen möglicher Auswirkungen auf die Gesundheit umstritten sind, entstehen bei "Witricity" nicht. Magnetfelder als Grundlage der Technologie sind allgemein akzeptiert, seit vielen Jahren erprobt, und sie gelten für die Gesundheit als unbedenklich [...]. Der Großteil des menschlichen Körpers würde gar nicht auf Magnetfelder reagieren, die restlichen Teile würden von der Technologie nicht beeinflusst werden, da sie auf einer anderen Frequenz schwingen, ..."

Wie gesagt - das klingt alles fast zu schön, um wahr zu sein. Ich bleibe skeptisch, ob ich die Praxisreife noch erlebe. Es wäre aber nicht schlecht...

Dienstag, November 18, 2008

Energie sparen ist teuer.

Gerade habe ich in ZEIT ONLINE einen interessanten Artikel über ein Energiespar-Wohnprojekt in Winterthur gelesen. Fazit: "Keine Heizung, kein Öltank: Die Bewohner einer Schweizer Siedlung leben mit einem Minimum an Energie. Verzichten müssen sie dabei auf – gar nichts."

Klingt spannend. Und so, als ob "2000-Watt-Wohnen" heute schon in nennenswertem Umfang realisiert werden kann. Leider steht dort nichts über die Kosten für ein solches Haus. Ich vermute mal, das können sich nur Gut-Verdiener leisten. Das hat mich an einen anderen Artikel erinnert, in dem über Erfahrungen bei der Umsetzung von Energiesparmaßnahmen berichtet wird:

"Aber leider funktionieren einfache Lösungen nicht. Und billige schon gar nicht. Energiesparen ist dreckig, teuer und weitaus komplizierter, als es einem die ganzen Schlauberger weismachen wollen. Ich kann das beurteilen, denn ich habe im vergangenen Jahr einen Altbau energietechnisch aufgerüstet. [...] Nehmen wir mal die Fenster. Ein normales Einfamilienhaus könne allein durch neue Fenster jährlich 2.180 Kilowattstunden Energie sparen. Das schreibt die Deutsche Energieagentur, eine Instanz in Sachen Ökologie. Beim derzeitigen Gaspreis wären das rund 150 Euro. Aber fragen Sie mal einen Handwerker, wie viele neue Fenster Sie für 150 Euro bekommen. Der lacht Sie aus, und zwar laut."

Ich kann aus eigenen Rechenbeispielen bestätigen, dass es schnell 20 Jahre dauert, bis sich eine Maßnahme (z.B. Kellerdecke dämmen) überhaupt "rechnet". Bei richtig großen Projekten, z.B. Dachdämmung, Solarthermie oder Erdwärme rechnet sich das irgendwie gar nicht mehr in akzeptablen Zeiträumen, wenn man das nur auf die Kosten bezieht und nur für sich alleine berechnet (es gibt ja auch externen Nutzen, den man auch berücksichtigen muss).

Eine Entscheidung darüber ist aus meiner Sicht allerdings nicht nur eine Frage der finanziellen Amortisation "Rechnet sich das?", sondern vor allem der Einstellung "Will ich mir das leisten?". Und natürlich "Kann ich mir das leisten?" Darum teile ich das Fazit aus dem ZEIT Artikel:

"Letztlich darf man den Nichtstuern aber keinen Rechtfertigungsgrund liefern. Schließlich geht es beim Energiesparen auch um persönliches Einstellung – und Verantwortungsgefühl. "

Sonntag, November 16, 2008

Was geht mit Gesten?

Ich bin seit längerem von der technische Entwicklung auf dem Gebiet der Interfacesteuerung fasziniert. Bei Spreeblick fand ich gerade ein weiteres Beispiel, was heute schon über Gestensteuerung möglich ist. Die Diskussion bei Spreeblick zu diesem Thema zeigt, dass die Technik der Gestensteuerung schon verbreiteter ist, als ich zunächst dachte. Dort finden sich spannende weitere Links, u.a. auf ein Video vom Fraunhofer Institut mit einem ehemaligen Kollegen von mir.

Da teilt man glatt die Einschätzung bei Spreeblick: "Fünf Jahre noch, maximal, dann können wir die Wikipedia auf die eigene Netzhaut projezieren." Natürlich nur, wenn Wikipedia dann auch läuft...

Mittwoch, November 05, 2008

Morgenmüdigkeit.

Da war ich beim Frühstück wohl noch nicht ganz wach...


Montag, November 03, 2008

Alexandrinisches Erfolgsmodell

Ich lese gerade die Lebensgeschichten von Alexander und Cäsar von Plutarch (nicht im Original...). Das kleine Büchlein habe ich im letzten Urlaub aus einer Laune heraus im Antiquariat gekauft. Es ist übrigens eine höchst unterhaltsame Lektüre. Ich kann nicht beurteilen, wieviel davon der Übersetzung geschuldet ist, aber  es liest sich sehr "normal". 

Warum eigentlich auch nicht? Auch damals gab es eine Alltagssprache und nicht jedes Dokument war gleich eine Ilias oder eine Odyssee. Und von Alexander soll ein Ausspruch stammen, der heute noch in jedes Management-Seminar über erfolgreiche Geschäftsstrategien passen würde:

"Wisset Ihr nicht, dass, wer sich des Sieges versichern will, das nicht tun darf, was die Überwundenen getan haben?"

Sic.