Samstag, Februar 07, 2009

Lottokratie.

Ja - ich habe in der letzten Woche ausnahmsweise auch mal wieder Lotto gespielt, weil ich die 34 Mio gewinnen wollte. Ich habe weder den Jackpot geknackt, noch überhaupt etwas gewonnen (1 Zahl war richtig...). Eigentlich hätte ich mir den Einsatz von 4,60 EUR auch sparen können. Doch halt! Ich finde, das war gut angelegtes Geld!

Meine These: Geld allein macht nicht glücklich, aber genug davon zu haben, um finanziell "ausgesorgt" zu haben, fände ich eine klasse Sache! Das wäre für mich der Fall, wenn ich allein von den Zinsen meinen aktuellen Lebensstandard halten könnte. Soweit so gut. Es ist für mich allerdings ziemlich ausgeschlossen, soviel durch normale Erwerbstätigkeit zu verdienen oder durch "normale" Geldanlagen anzusparen. Außer illegalen Geschäften und exzessivem Glücksspiel (kostet Geld) bleibt eigentlich nur Lotto übrig.

Im Grunde kauft man sich für seinen Lottoeinsatz einen Traum! Klar, dass man nicht gewinnt bei den Chancen. Aber wo kann ich für nur 4,60 EUR BERECHTIGT hoffen, auf einen Schlag finanziell unabhängig zu werden?! Also - ich finde, das ist gut angelegtes Geld.

Geringe Gewinnchance hin oder her: Bis zur Ziehung darf sich jeder Teilnehmer REALISTISCHE Hoffnungen auf einen großen Gewinn machen. Auch die späteren Lottomillionäre sind BIS zur Ziehung genau so kleine Würmchen wie alle anderen Teilnehmer. Und warum soll man nicht selber zu den Gewinnern gehören?! Vor dem Lottoglück und VOR der Ziehung sind alle Menschen gleich. Lottokratie - eigentlich die ideale Demokratieform.

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