Sonntag, April 26, 2009

Hodenhammer.

Ich hab' vor einiger Zeit mal zum Thema Nacktwandern was geschrieben, weil ich kaum glauben konnte, dass es sowas gibt. Jetzt gibt es dazu eine Meldung bei Spiegel Online:

"In einem bei FKK-Anhängern beliebten Schweizer Kanton ist Nacktwandern ab sofort strafbar - bis zu 200 Franken kann ein Vergehen in Appenzell-Innerrhoden kosten. Jetzt will Appenzell-Ausserrhoden nachziehen."

Ich schrei' mich weg: Innerrhoden und Ausserrhoden im Zusammenhang mit Nacktwandern. Das ist doch der Hammer - oder?

Dienstag, April 21, 2009

Think different.

Ich verlinke nur selten auf Videos, aber das hier finde ich einfach Klasse! Irgendwie imponierend: Dieser Zeitgenosse macht sich die Welt so, wie er sie haben will.



Erinnert mich an die uralte Apple Werbung, bei der ein kleiner Junge einen eckigen Baustein durch ein rundes Loch hämmert. Think different.

Sonntag, April 19, 2009

Zahlen bitte.

Auf Gran Canaria ist mir wieder aufgefallen, dass viele europäische Länder in Restaurants und Cafes weitaus elegantere Methoden des Bezahlens kennen als in Deutschland üblich.
  1. Man bekommt zum Bezahlen die Rechnung auf einem kleinen Tablett, die Bedienung entfernt sich und man kann in Ruhe sein Geld drauf legen.
  2. Die Bedienung kommt wieder, nimmt Tablett und Geld mit, bringt es mit Wechselgeld zurück und entfernt sich diskret wieder.
  3. Man nimmt in aller Ruhe sein Wechselgeld, lässt Trinkgeld drauf liegen (oder auch nicht) und geht seiner Wege.
Das ist deutlich angenehmer als hier, wo die Bedienung den Preis verkündet, in der Regel stehen bleibt und beobachtet, wie man sein Geld rausfummelt, gleichzeitig über die Höhe des Trinkgeldes nachdenkt und ebenfalls gleichzeitig verzweifelt das Wechselgeld ausrechnet... Ich bin stark dafür, die "europäische" Variante bei uns einzuführen.

Abstand halten.

Früher war es mir eigentlich egal, ob ich mir im Urlaub zuhause ein paar ruhige Tage mache oder ob ich verreise. Ich bin immer noch nicht der große Urlauber, aber inwischen merke ich, dass Abschalten und Erholung einfach leichter gelingen, wenn ich auch räumlichen Abstand zum Alltag habe.

Dazu gehört inzwischen übrigens auch, im Urlaub möglichst weder Handy noch Internet zu nutzen. Online Kommunikation, speziell über bleeper, twitter und yammer, ist inzwischen so stark Teil meines (Arbeits)Alltags, dass ich im Urlaub möglichst offline bin (auch wenn's manchmal schwer fällt - gerade im Urlaub könnte man gut rumdaddeln...).

Aber sonst schafft man sich immer wieder Berührungspunkte, über die das Abschalten doch wieder gestört wird. Und das ist ja auch irgendwie schade: Da verschafft man sich für teures Geld räumlichen Abstand zum Abschalten und hebt ihn über das Internet wieder auf.