Mittwoch, August 12, 2009

Mehrwert im Foto-Fachhandel?!

Der Wunsch nach einer digitalen Spiegelreflexkamera war seit längerem latent, aber noch nicht virulent. Das hat sich in den letzten Tagen "schleichend" geändert und heute war es dann soweit: Ich musste so ein Ding haben. Ich hatte mich bisher nicht mit dem Thema beschäftigt, mir aber als Obergrenze 1.000 Euro gesetzt.

Es war nach einem Händlerbesuch schnell klar, dass es eine Nikon wird, weil ich dort meine alten Autofokus-Objektive verwenden kann. Das, was ich da spare, kann ich in eine bessere Kamera investieren. Und ich war auch bereit, im Fachhandel etwas mehr zu bezahlen.
  1. Der Foto-Fachhändler (wirkte kompetent) bot mir eine Nikon D90 für 946 EUR Kaufpreis an. Das sei eigentlich der Nettopreis und darunter könne er nicht gehen (Service, Beratung und so), Speicherchip war auch nicht dabei ("Sprit ist beim Autokauf auch nicht dabei").
  2. Im Mediamarkt (Verkäufer 1 inkompetent, Verkäufer 2 kompetent.) hätte ich die Kamera für 860 EUR bekommen (hätte allerdings bestellt werden müssen).
  3. Webrecherche: In Onlineshops bekommt man die D90 ab etwa 700 EUR (z.B. bei Fotopoint).
Selbst, wenn ich beim Fachhändler noch was runter bekommen hätte: 700 EUR wären nicht zu toppen gewesen und welchen Mehrwert hätte ich für die 860 EUR bekommen? Das bissschen Beratung? Und wozu brauche ich Service, wenn ich eine Garantie bekomme? Und die gibt's auch bei Onlineshops. Mediamarkt kam irgendwie auch nicht wirklich in Frage (zumal ich die Kamera nicht gleich hätte mitnehmen können). Letztlich ist es dann eine D90 für 699 EUR bei ebay geworden (neuwertig, 22 Monate Restgarantie), inkl. 4GB SD-Karte.

Fazit: Ich hätte wirklich gerne den Fachhandel unterstützt, aber man konnte mir dort keinen Mehrwert vermitteln, der DEN Preisunterschied gerechtfertigt hätte.

Montag, August 10, 2009

Online Potential Screening.

Die ersten Eltern suchen den Vornamen ihrer Kinder ja schon danach aus, ob ein entsprechender Domainname oder ein Facebookprofil frei ist. Als wir am Wochenende mit Bekannten (Kind 2 Jahre) darüber sprachen, kam mir der Gedanke, dass bald die ersten Personalagenturen damit beginnen werden, bereits Kinder und Schüler auf Social Media Plattformen auf spätere Potentials zu checken.

Man muss ja nur die Profile nach gewünschten Qualifikationen screenen und die Ergebnisse aggregieren (Tools gibt es ja jetzt schon genug). Unternehmen könnten auf diese Weise schon während der Schulzeit mögliche spätere Mitarbeiter ins Auge fassen und "rechtzeitig" kontaktieren, bevor andere Unternehmen das tun. Wenn Know how zum kritischen Wettbewerbsfaktor wird, dann wird das so kommen. Oder wird das schon gemacht? Ich weiß es nicht.

Klingt etwas nach Orwell, aber auch Schulen und Unis könnten das nutzen, um schon früh besondere Talente zu entdecken und zu fördern. Das muss ja nicht schlecht sein. In vielen Sportarten z.B. gibt es schon lange eine frühzeitige Begabtenförderung. Es kommt darauf an, wie eine Gesellschaft damit umgeht.

Donnerstag, August 06, 2009

Der Skoda-Vogel.

Ich fahre als Firmenwagen einen Skoda Superb (bin übrigens sehr zufrieden) und habe mich schon immer gefragt, was das Logo eigentlich darstellen soll.













Die offizielle Erklärung lautet: "Der Schwarze Kreis steht für den Globus, der Flügel für Fortschritt. Der Pfeil soll das Bautempo darstellen, das Auge die Skoda-Vision."

Hmmm - warum erkenne ich eigentlich immer nur einen Wiedehopf?!