Montag, August 10, 2009

Online Potential Screening.

Die ersten Eltern suchen den Vornamen ihrer Kinder ja schon danach aus, ob ein entsprechender Domainname oder ein Facebookprofil frei ist. Als wir am Wochenende mit Bekannten (Kind 2 Jahre) darüber sprachen, kam mir der Gedanke, dass bald die ersten Personalagenturen damit beginnen werden, bereits Kinder und Schüler auf Social Media Plattformen auf spätere Potentials zu checken.

Man muss ja nur die Profile nach gewünschten Qualifikationen screenen und die Ergebnisse aggregieren (Tools gibt es ja jetzt schon genug). Unternehmen könnten auf diese Weise schon während der Schulzeit mögliche spätere Mitarbeiter ins Auge fassen und "rechtzeitig" kontaktieren, bevor andere Unternehmen das tun. Wenn Know how zum kritischen Wettbewerbsfaktor wird, dann wird das so kommen. Oder wird das schon gemacht? Ich weiß es nicht.

Klingt etwas nach Orwell, aber auch Schulen und Unis könnten das nutzen, um schon früh besondere Talente zu entdecken und zu fördern. Das muss ja nicht schlecht sein. In vielen Sportarten z.B. gibt es schon lange eine frühzeitige Begabtenförderung. Es kommt darauf an, wie eine Gesellschaft damit umgeht.

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