Donnerstag, Januar 07, 2010

Logisch. Alles klar?!

Ich lese ja gerne auch mal anspruchsvolle Philosophie, aber bei diesen einleitenden (sic!) Betrachtungen von Kierkegaard in "Der Begriff der Angst" steige ich dann doch aus:

"Jede Bewegung [... ] ist hierbei nur eine immanente Bewegung, d.h. in tieferem Sinne keine Bewegung, wovon man sich leicht überzeugt, wenn man bedenkt, daß der Begriff der Bewegung selbst eine Transzendenz ist, welche in der Logik keinen Platz finden kann. Das Negative ist nun die Immanenz der Bewegung; ist das Verschwindende, das Aufgehobene. Geschieht alles so durch Negation, so geschieht überhaupt nichts, und das Negative wird zum Phantom. Um aber doch in der Logik etwas geschehen zu lassen, wird das Negative etwas mehr; man läßt es den Gegensatz hervorbringen, womit es nicht mehr Negation ist, sondern Kontraposition."

Das lese ich zwar, versuche aber erst gar nicht, diese Herleitung im Detail nachzuvollziehen. Das ist mir zu wirr. Im übrigen werde ich das Gefühl nicht los, dass sich Kierkegaard hier philosophisch und intellektuell ganz schön verrannt hat. Kann das sein?

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