Donnerstag, Dezember 29, 2011

Ein Jahr wie zehn.

In diesem Jahr habe ich die neun Tagebuchbände (1660-69) von Samuel Pepys gelesen. Mit ehemals 169 EUR meine teuerste Anschaffung bei Zweitausendeins. Aber jeder Euro hat sich gelohnt! Ein taggenauer Zeitzeugenbericht über einen spannenden Zeitraum europäischer Geschichte. Und so geschrieben, dass man die 351 Jahre Zeitunterschied nur selten merkt. Samuel Pepys ist fast ein guter Bekannter geworden. Am liebsten würde ich vorne wieder anfangen.

Donnerstag, Oktober 13, 2011

Der Masterplan. Von Kant.

Kant skizziert in der Analytik der Kritik der praktischen Vernunft (1788) mal eben den Masterplan, der uns zeigt, welche Freiheit wir in Sachen Gut und Böse haben - die "Tafel der Kategorien der Freiheit in Ansehung der Begriffe des Guten und Bösen":


Quelle

Und ganz Weltphilosoph: "Ich füge hier nichts weiter zur Erläuterung gegenwärtiger Tafel bei, weil sie für sich verständlich genug ist. [...] So weiß man, z.B., aus obiger Tafel und der ersten Nummer derselben sogleich, wovon man in praktischen Erwägungen anfangen müsse: von den Maximen, die jeder auf seine Neigung gründet, den Vorschriften, die für eine Gattung vernünftiger Wesen, so fern sie in gewissen Neigungen übereinkommen, gelten, und endlich dem Gesetze, welches für alle, unangesehen ihrer Neigungen, gilt, usw. Auf diese Weise übersieht man den ganzen Plan, von dem, was man zu leisten hat, so gar jede Frage der praktischen Philosophie, die zu beantworten, und zugleich die Ordnung, die zu befolgen ist."

Na dann ist ja alles ganz einfach.

Mittwoch, Oktober 12, 2011

Erfahrung und Vernunft.

Ab und zu finde ich bei Kant Stellen, die ich meine zu verstehen UND denen ich zustimme. So auch in der Analytik zur Kritik der praktischen Vernunft (1788):

"Nun ist aber alle menschliche Einsicht zu Ende, so bald wir zu Grundkräften oder Grundvermögen gelanget sind; denn deren Möglichkeit kann durch nichts begriffen, darf aber auch eben so wenig beliebig erdichtet und angenommen werden. Daher kann uns im theoretischen Gebrauche der Vernunft nur Erfahrung dazu berechtigen, sie anzunehmen."

Die Erfahrung, dass viele Dinge so zu sein scheinen, wie unsere Vernunft uns sagt, dass sie sind, ist ein Indiz dafür, dass der Gebrauch unserer Vernunft zu hinreichend "wahrhaften" Erkenntnissen führen kann. Etwas anderes haben wir nicht.

Mittwoch, Juli 27, 2011

Das Kreuz mit dem Schließen.

Eine subtile Variante, um dem Nutzer das Schließen eines Popup-Fensters zu erschweren, ist mir bei der Telekom aufgefallen. Das Kreuz zum Schließen "zu verstecken" ist ja eine bekannte Variante. Ich kannte allerdings noch nicht den Trick, das Kreuz zum Schließen (oben in der blauen Leiste) bei jedem Aufruf des Popups an eine andere Stelle zu setzen. Da klickt man dann auch schon mal an die falsche Stelle...




Sonntag, Juli 24, 2011

EIN soziales Netzwek?

Am 15.Juli schrieb der von mir geschätzte Pausanias auf twitter:












Nach einer ersten spontanen Zustimmung (und einem Retweet) glaube ich allerdings nicht, dass diese These das Wesen sozialer Beziehungen trifft. Die Summe aller sozialen Beziehungen eines Menschen stellt sein soziales Netzwerk dar. Das kann man als Fakt so stehen lassen. Nur hat das keine praktische Relevanz, weil die meisten Menschen das so nicht wahrnehmen.

Um bei der Metapher NETZwerk zu bleiben: Für die meisten Menschen ist es in ihrer Kommunikation sehr wohl entscheidend, in welchem sozialen Netz sie sich gerade befinden. Das hat auch nichts mit technischen Plattformen zu tun, sondern gilt grundsätzlich für soziale Gruppen: Familie, Verwandte, Freunde, Bekannte, Berufskollegen, Sportfreunde, etc.. Hinzu kommen inzwischen die sozialen Online Netzwerke.

Und gerade in sozialen Online Netzen ist es relevant, in welchem Netz ich mich befinde. Denn dort kann ich z.B. eine Rolle spielen, die ich in anderen sozialen Netzen gar nicht durchhalten könnte. Ich kann sogar eine andere Identität simulieren. Und wenn ich mir so anschaue, wer wie in verschiedenen sozialen Online Netzen kommuniziert, dann ist dieses netzwerkspezifische soziale Verhalten weit verbreitet.

Die Feststellung, es gibt nur EIN soziales Netzwerk, mag zwar faktisch korrekt sein, hilft mir dabei aber nicht.

Kindisch?

Ich lese gerade die "Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht" (Immanuel Kant, 1784). Die neun "Sätze", in denen Kant eine teleologisch ausgerichtete Weltgeschichte skizziert, kann man zwar vergessen, aber in der Einleitung findet sich eine leider oft zutreffende Charakterisierung menschlichen Handelns:

"Man kann sich eines gewissen Unwillens nicht erwehren, wenn man ihr Tun und Lassen auf der großen Weltbühne aufgestellt sieht; und bei hin und wieder anscheinender Weisheit im einzelnen, doch endlich alles im großen aus Torheit, kindischer Eitelkeit, oft auch kindischer Bosheit und Zerstörungssucht zusammengewebt findet: wobei man am Ende nicht weiß, was man sich von unserer auf ihre Vorzüge so eingebildeten Gattung für einen Begriff machen soll."

Interessant finde ich, dass er die negative Bedeutung von Eitelkeit, Bosheit und Zerstörungssucht durch das Adjektiv "kindisch" mildert. Tatsächlich sind das jedoch Eigenschaften, die sich ein ganzes Menschenleben erhalten können. Und sie sind irgendwann auch nicht mehr kindisch.

Samstag, Juni 18, 2011

Planking - Trendsport mit Tradition.

Vor einiger Zeit wurde viel über den Trendsport Planking berichtet.









Dabei hat diese Körperhaltung in ihrer vertikalen Variante eine lange Tradition.









Vertikal-Planking funktioniert sogar in der Bewegung, wird gerne in großen Gruppen und auch von Frauen ausgeübt.










Die Fotos habe ich übrigens hier, hier und hier her.

Samstag, Mai 28, 2011

Ehrliche Selbsteinschätzung.

In seinem Tagebuch schreibt Samuel Pepys, Staatssekretär im englischen Marineamt, am 10. September 1664 über die Situation kurz vor einem drohenden Seekrieg mit den Holländern:

"Nicht einer im Amt scheint auch nur zu ahnen, was es bedeutet, einen Krieg führen zu müssen. Man sollte uns alle hinauswerfen und durch fähige Männer ersetzen."

Nun gut, es war ein geheimes Tagebuch und Samuel Pepys hat auch nicht um seine Entlassung in dieser Situation gebeten... Trotzdem finde ich diese ehrliche Selbsteinschätzung sehr bemerkenswert. Vielen Menschen würde es schwer fallen, sich selber einzugestehen, dass man für eine Aufgabe ungeeignet ist. Und es spricht dafür, dass man für bestimmte Aufgaben eigens zusammengestellte Teams braucht. Mit einer Standardbesetzung funktioniert das nicht immer.

Sic transit gloriam mundi.

Als ich nach Ostern in Berlin war, habe ich zum ersten Mal seit Jahren auch die Gegend um den Alex herum besucht. Dabei habe ich zum ersten Mal die große Grünfläche gesehen, wo einst der Palast der Republik stand. Als ich das letzte Mal dort war, wurde das Gebäude gerade entkernt und abgerissen. So ist das mit der Vergänglichkeit. Heute sieht es dort im Vergleich zu damals deutlich freundlicher aus.








































(Fotos: das oberste Foto stammt von hier, die beiden anderen Fotos stammen von mir)

Mittwoch, Mai 18, 2011

Nix verstehen, aber entscheiden.

Ich lese seit einiger Zeit die geheimen Tagebücher von Samuel Pepys, in denen die Zeit zwischen 1660 und 1669 taggenau und lückenlos erfasst ist. Spannende Lektüre! Samuel Pepys war u.a. Staatssekretär im englischen Marineamt. Am 6. Februar 1663 berichtet er in seiner typischen Offenheit von folgender politischer Entscheidung:

"Ging zu Lord Sandwich, wo der Tanger-Ausschuss über den Vertrag für die Mole beriet, von dem ich behaupte, dass keiner der Anwesenden ihn verstanden hat, und doch bewilligten sie alles, was Mr. Cholmly und Sir J. Lawson, die für den Bau verantwortlich sind, forderten, und ich hinderte sie nicht, denn ich verstand ihn auch nicht."

Ich werde das Gefühl nicht los, dass bis heute viele politische Entscheidungen auf der gleichen Basis getroffen werden.

Sonntag, März 06, 2011

MobileTäuschungsmanöver.

In der Bedienungsanleitung für ein Samsung Smartphone gibt es doch tatsächlich das Kapitel "Täuschungsanrufe tätigen".










Ich war überrascht, wie unverhohlen dort der Zweck dieser Funktion beschrieben wird und habe spaßeshalber nachgeschaut: Auf den 240 Seiten Bedienungsanleitung für das HTC Hero und den 300 Seiten für das iPhone4 kommt das Wort "Täuschung" nicht 1x vor. Geschweige denn die Funktion "Täuschungsanrufe". Wäre ja auch albern.

Selektive Schwannehmung.

Gestern Abend haben wir nach dem Kinobesuch von "Black Swan" noch Freunde in einer Kneipe getroffen. Interessant waren unsere Antworten auf die Frage "Wovon handelte der Film?"

"Von einer ehrgeizigen Ballettänzerin, die sich von einer anderen Tänzerin verfolgt fühlt, weil diese ihr vermeintlich die Hauptrolle des schwarzen Schwans wegnehmen will."

"Von einer jungen Ballettänzerin, welche die zerstörerische Lebensfrustration ihrer übermächtigen Mutter auf sich projiziert und sich nach zunehmenden Wahnvorstellungen umbringt."

Beide Wahrnehmungen sind richtig und machen die emotionale Wucht dieses Filmes aus. Eine treffende Beschreibung habe ich auch hier gefunden: "Das kontrollierende „Über-Ich" und das triebgesteuerte „Es" bekämpfen sich (...) bis auf's Blut."

Und das ist wörtlich zu nehmen. Darum habe ich an vielen Stellen auch lieber weggesehen...

Dienstag, März 01, 2011

Wie kann man nur?

Hat jemand schon bemerkt, dass es in diesem Video weniger um zu Guttenberg geht, sondern um ein viel weitreichendere Frage der Menschheit?!

"Wie kann jemand etwas tun und nicht wissen, was er tut? Das ist eine große Frage [..]" (etwa ab 0:50):


Samstag, Februar 26, 2011

Zweifelhaft.

Im Umgang mit eigenen Beiträgen in sozialen Medien habe ich mir das Prinzip des Zweifels zur Maxime gemacht: Wenn ich Zweifel habe, ob ich etwas posten soll oder nicht, dann lasse ich es. Und in den wenigen Fällen, wo ich trotz Zweifel dann doch gepostet hatte, war es die falsche Entscheidung.

In einem Newsletter habe ich einen Beitrag gefunden, der dieses Prinzip auch für andere Lebensbereiche empfiehlt. Auch wenn es riskant ist, mache ich es mir einfach und zitiere einen Teil daraus (Quelle: simplify Newsletter, www.simplify.de).

------------Zitatanfang--------------------------------

Zweifel helfen Ihnen, ein klareres inneres Bild zu entwickeln. Finden Sie heraus: Was ist mir wirklich wichtig? Will ich das wirklich? Nutzen Sie diese Liste wie eine kleine Litanei, indem Sie alle Sätze ruhig hintereinander laut vor sich hersagen. Sie werden merken, dass Ihnen dabei immer klarer wird, wo Ihre typischen Problemzonen liegen. Je mehr Sie auf Ihre innere Zweifelstimme hören lernen, desto ruhiger und entschiedener werden Sie reagieren können. simplify-Tipp: Schneiden Sie die Liste aus und tragen Sie sie bei sich (im Geldbeutel oder Zeitplaner).

Die gesunde Zweifel-Checkliste

Wenn du im Zweifel bist, kauf es nicht.
Wenn du im Zweifel bist, heb es nicht auf.
Wenn du im Zweifel bist, erzähl es nicht weiter.
Wenn du im Zweifel bist, mach nicht mit.
Wenn du im Zweifel bist, iss es nicht.
Wenn du im Zweifel bist, unterschreibe nicht.
Wenn du im Zweifel bist, schau es dir nicht an.
Wenn du im Zweifel bist, versprich nichts.
Wenn du im Zweifel bist, hör es dir nicht an.
Wenn du im Zweifel bist, schaff dir kein neues Gerät an.
Wenn du im Zweifel bist, steck kein Geld hinein.
Wenn du im Zweifel bist, engagier dich nicht.
Wenn du im Zweifel bist, wirf es weg.
Wenn du im Zweifel bist, schweige nicht dazu.
Wenn du im Zweifel bist, heirate sie/ihn nicht.
Wenn du im Zweifel bist, nimm kein Geld dafür.
Wenn du im Zweifel bist, akzeptiere es auch als Ehrenamt nicht.
Wenn du im Zweifel bist, spiel nicht den Chef.
Wenn du im Zweifel bist, schieb es nicht auf andere.
Wenn du im Zweifel bist, zöger nicht immer.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

------------Zitatende--------------------------------
Damit das klar ist: Das Prinzip besteht nicht darin, Zweifel zu haben. Das Prinzip besteht darin, auf seine Zweifel zu hören und erst dann zu entscheiden. Ein kluger Rat.

Samstag, Februar 19, 2011

Kochkurs Mediterrane Küche.

Wir haben gestern Abend den Kochkurs "Mediterrane Küche"mitgemacht (Hochzeitsgeschenk) . Für die Feinschmecker hier das Menü:
  • Zucchini-Frittata mit Rucola und Parmaschinken
  • Ochsenschwanzravioli mit Waldpilzen und Pesto
  • Schwertfisch mit Panchetta auf Fenchel-Tomatengemüse
  • Papardelle mit Kaninchenragout
  • Gratinierte Mascarponetarte mit Basilikumeis
Ich wusste gar nicht, dass man so komplizierte Worte auch essen kann.

Sonntag, Februar 13, 2011

Reply Kant und locker bleiben.

Immanuel Kant hat in den "Träumen eines Geistersehers" vorausschauend auf eine Gefahr hingewiesen, die vor allen Dingen in den sozialen Medien durch die Reply-Funktion hoch virulent ist:

"Denn es ist zu allen Zeiten so gewesen und wird wohl auch künftighin so bleiben, daß gewisse widersinnige Dinge selbst bei Vernünftigen Eingang finden, bloß darum, weil allgemein davon gesprochen wird."

Einige Absätze zuvor findet man auch den Grund dafür: "Torheit und Verstand haben so unkenntlich bezeichnete Grenzen, daß man schwerlich in dem einen Gebiete lange fortgeht, ohne bisweilen einen kleinen Streif in das andre zu tun, [...]"

In diesem Sinne: Locker bleiben.

Samstag, Februar 12, 2011

Ägypten und das Moralische.

Wie fast die ganze Internetgemeinde habe auch ich die Entwicklung der letzten zwei bis drei Wochen in Ägypten zeitnah verfolgt - vor allem über twitter. Und auch wenn mich das persönlich nicht ganz so berührt hat wie offensichtlich andere Menschen in der Timeline, so war mir die ganze Zeit klar, dass wir da gerade eines dieser "historischen Ereignisse" beobachten.

Mit dem Wort "beobachten" fangen dann aber auch schon meine Probleme mit dem allgegenwärtig medialen Zugang zu den Ereignissen an. Da sitzt man warm und sicher vor seinem Rechner oder vor dem Fernseher und schaut mit teilnehmendem Schauer dem Kampf dieser Menschen um ein freies, selbstbestimmtes Leben zu. Vor meinen tagesschauenden Augen riskieren dort die Menschen Gesundheit und Leben. Ich riskiere nichts. Im Übrigen muss ich danach auch die nächste Kundenpräsentation vorbereiten. Trotzdem ist es sicher besser, die Menschen werden weltweit Zeugen von diesen Vorgängen, als dass ein Regime in aller Stille Reformbewegungen unterdrücken kann. Ohne die weltweite Zeugenschaft wäre das wahrscheinlich auch nicht so gut ausgegangen.

Eine Sache hat mich aber ziemlich genervt. Auf einmal wissen viele Leute, wie schlimm das alles in Ägypten schon lange war und werfen Medien, Politik und Wirtschaft Untätigkeit bis zur Kumpanei vor. Es ist im Nachhinein ein Leichtes, von Schreibtischstuhl und Fernsehsessel aus die Moralkeule zu schwingen. Ich wette jedoch, dass sich nur wenige von diesen Kritikern schon VOR den Ereignissen der letzten zwei Wochen aktiv um das Thema Ägypten gekümmert haben. Das nimmt diesen Stimmen nicht das Recht in der Sache, aber mindert ihre Berechtigung, andere dafür zu verurteilen, nichts oder zu wenig unternommen zu haben.

Mittwoch, Februar 09, 2011

Kompliment des Tages.

"HALLO Kompliment des Tages für Sie. Ich bin Favour Namen, aber ich bin einer, wie geht es dir, hoffe, du bist okay Ich ging durch Ihr Profil und lese sie und nahm intersest, wenn Sie nichts dagegen haben werde ich gerne wissen viel besser, bitte ich werde wie du Senden Sie mir eine E-Mail an meine private E-Mail enthält, so dass ich dir alles erzählen, was Sie über mich und das Bild myself.i wissen glauben Entfernung und Farbe wird nicht barear zwischen uns, ich hoffe von Ihnen zu lesen, danke und Gottes Segen. "

Montag, Januar 31, 2011

Sei klug, bleib bescheiden.

Ab und zu schreibt Immanuel Kant ja auch so, dass ich es verstehen kann: "Es ist mehrenteils umsonst, das kleine Maß seiner Kraft auf alle windichten Entwürfe ausdehnen zu wollen. Daher gebeut die Klugheit sowohl in diesem als in andern Fällen, den Zuschnitt der Entwürfe den Kräften angemessen zu machen und, wenn man das Große nicht füglich erreichen kann, sich auf das Mittelmäßige einzuschränken." (Träume eines Geistersehers, Viertes Hauptstück)
Ein passender Rat zum Beginn der neuen Arbeitswoche.

Sonntag, Januar 09, 2011

Einmarsch der Chinesen.

Eine der wichtigsten Meldungen im neuen Jahr ist für mich der Einmarsch der Chinesen in Europa. Ich bin überrascht, dass ich so wenig Kommentare darüber gesehen habe (oder habe ich die alle überlesen?). Wenn ich mir so anschaue, welchen Einfluss China sich durch die Hintertür der Wirtschaftshilfe bereits in Afrika gerade sichert, dann wird da in Europa noch einiges auf uns zu kommen. Zumal, wenn man die aktuellen Finanzkrisen in Europa berücksichtigt. Die Prognose ist sicher nicht gewagt, dass China sich in Europa erfolgreicher festsetzen wird als dato die Mauren.