Donnerstag, Juli 26, 2012

Asymmetrische Ausschreibungen.

Gefragt sind bei öffentlichen Ausschreibungen fast immer Konzeptansätze, Designvorschläge, genau aufgeschlüsselte Kalkulationen und Projektpläne. Also viel Arbeit.

Ablehnungen erfolgen in der Regel mit einem lapidaren "Es war nicht das wirtschaftlich günstigste Angebot". Also eher wenig Arbeit. Ganz wenig Arbeit.

Weitere Informationen zur Ablehnung bekommt man nur selten oder muss aufwändig einen schriftlichen Antrag stellen (Rückporto nicht vergessen). Und selbst dann habe ich es schon erlebt, dass die Antwort exakt die gleiche war: "Es war nicht das wirtschaftlich günstigste Angebot".

Irgendwie asymmetrisch - solche Verfahren.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Kenn ich gut.

CBra hat gesagt…

Leider wahr. Was wäre das Fazit? Solche Ausschreibungen Links liegen lassen? Oder nur im Schnellverfahren etwas "Hinrotzen" unter Verwendung von Schubladenmaterial? Tendiere zu Ersterem, weil Zweiteres wohl zu hohe Gefahren von Fehlkalkulation hätte und dem Selbstverständnis, Mehrwert für den Kunden zu schaffen, zu sehr entgegen stünde.